Aktuelles

10. Januar 2022 - 11. Februar 2022

Aufforderung zur Angebotsabgabe - Regionalmanagement

Die Zugspitz Region GmbH ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und steht mit den Handlungsfeldern Wirtschaft, Gesundheit & Soziales, Landwirtschaft, Klimaschutz und Energie sowie Tourismus für die zukunftsfähige Entwicklung des Landkreises. Ebenso ist die Zugspitz Region GmbH mit dem Regionalmanagement des Landkreises Garmisch-Partenkirchen betraut. Das Regionalmanagement ist ein bayernweites Förderprogramm zur Landesentwicklung. Bereitgestellt werden die Mittel durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Ziel ist es, die vorhandenen Stärken einer Region zu sichern und auszubauen sowie mögliche Schwächen einer Region zu kompensieren.

Im Rahmen des Regionalmanagements bearbeitet die Zugspitz Region GmbH in der Förderperiode 2022 - 2024 ein Projekt zum Thema „Besucherlenkungskonzept für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen".

Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen erfreut sich bereits über Jahre hinweg einer hohen Beliebtheit als Reiseziel für inländische wie ausländische Touristen. Die Jahre 2020/2021 und ihre außergewöhnlichen Umstände auf Grund der weltweiten Pandemie haben die touristischen Gefüge enorm verändert und den Landkreis mit einer modifizierten Nachfrage im Bereich des Tourismus, insbesondere des sommerlichen Tagestourismus, konfrontiert. Auftragsgegenstand ist die Identifizierung einer langfristigen, landkreisweiten Strategie in der Regionalentwicklung unter Berücksichtigung des Nutzerdrucks auf die lokalen Strukturen und des dringenden Bedarfs an Besucherlenkungsmaßnahmen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Wirtschaftssektor Tourismus langfristig sicherzustellen, muss auf die stetig steigende Zahl an Tages- und Übernachtungsgästen sowie die verstärkte (Über-)Nutzung des Naturraums reagiert werden.

Eine Entzerrung und Steuerung der Besucherströme zur Steigerung der Wertschöpfung innerhalb der Region sowie die überregionale Bewahrung des Erholungswertes für Gäste wie Einheimische gleichermaßen kann nur durch ein übergreifendes Konzept erreicht werden. Ziel des Projektes ist es daher, mittels eines integrativen Prozesses ein Besucherlenkungskonzept für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu erstellen, welches nicht nur einen strategischen Ansatz sondern auch individuelle Handlungsempfehlungen bietet. Bereits angestoßene Maßnahmen und Verkehrskonzepte sollen gebündelt und Synergien geschaffen werden.

Die genaue Beschreibung der Anforderungen entnehmen Sie bitte den Ausschreibungsunterlagen und der Leistungsbeschreibung. Sie stehen unter folgendem Link zum Download bereit:

https://lra-gap.box.bayern.de/s/WkNh8aQr1OFGwrX

Passwort: Regionalmanagement2022/24#BL

Angebote können bis 11.02.2022 (12:00Uhr) postalisch eingereicht werden.


Sollten Sie weitere Fragen zur Ausschreibung haben, so bitten wir darum, diese schriftlich (per E-Mail an andrea.mohr@zugspitz-region.de) zu stellen. Mündliche Auskünfte können wegen der Wahrung der Wettbewerbsgleichheit nicht erteilt werden.

 

Bereits eignereichte Fragen:

1. Ist der Auftragswert brutto oder netto angegeben?

Bei der Angabe zum Gesamtauftragswert handelt es sich um einen Bruttopreis.

2. "5. Abstimmungsmeetings mit den beteiligten Kommunen zur Erarbeitung der
Inhalte des Konzepts – je 3 pro Kommune (66 Besprechungen vor Ort)" Sind 66 Termine vor Ort (3 je Kommune) tatsächlich erforderlich? Wenn ja, ... ist eine Zusammenlegung von Gemeinden möglich? Können die Termine auch virtuell durchgeführt werden? 

Um alle Gemeinden intensiv in den Erstellungsprozess der Strategie für den Landkreis einzubeziehen, ist eine enge Abstimmung mit jeder einzelnen Gemeinde notwendig. Eine Reduzierung der Termine sowie eine Zusammenlegung von Gemeinden ist grundsätzlich möglich, Voraussetzung ist die jeweilige Zustimmung der betroffenen Gemeinde. Der Vergleichbarkeit halber bitten wir jedoch mit der maximalen Anzahl an Besprechungen von 3 Terminen je Kommune zu kalkulieren.

Termine können virtuell durchgeführt werden, dies bedarf der vorherigen Zustimmung durch den Auftraggeber sowie der jeweiligen Gemeinde und kann erst nach Projektbeginn individuell abgestimmt werden.

 

 

Image